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Paul Kalkbrenner: Self

 A l b u m   D e t a i l s


Label: Bpitch Control
Released: 2004.03.01
Time:
42:15
Category: Electronic: Techno, Minimal
Producer(s): Paul Kalkbrenner
Rating:
Media type: CD
Web address: www.paulkalkbrenner.net
Appears with: Simina Grigoriu
Purchase date: 2014
Price in €: 1,00





 S o n g s ,   T r a c k s


[1] Page One (P.Kalkbrenner) - 0:26
[2] Press On (P.Kalkbrenner) - 5:51
[3] Castanets (P.Kalkbrenner) - 5:30
[4] Queer Fellow (P.Kalkbrenner) - 4:16
[5] Since 77 (P.Kalkbrenner) - 5:09
[6] Page Two (P.Kalkbrenner) - 0:25
[7] Marbles (P.Kalkbrenner) - 4:17
[8] Dockyard (P.Kalkbrenner) - 5:39
[9] The Grouch (P.Kalkbrenner) - 6:08
[10] The Palisades (P.Kalkbrenner) - 3:46
[11] Page Three (P.Kalkbrenner) - 2:32

 A r t i s t s ,   P e r s o n n e l


Paul Kalkbrenner - DJ Mix, Producer

Pfadfinderei - Packaging
Dirk Merten - Photography

 C o m m e n t s ,   N o t e s


2004 CD BPitch Control - BPC 083CD



Die Großstadt ist kalt. Kalt , unpersönlich und steinern. Traurig schwebt ein Schifferklavier durch die Straßen, einzelne Töne wehen an unser Ohr, windzerblasen, verloren. Fast überhört man sie hinter dem Knacken und Knirschen, hinter den manchmal tatsächlich tanzbaren Beats. Und dann wieder: ganz klar und deutlich, eine Melodie, eine zuckersüße Melodie, für ein paar Sekunden. Paul Kalkbrenners Rekonstruktion des Seemannslieds in Zeiten von Sampling und Minimal Techno ist sentimental, manchmal gar kitschig wie James Lasts zurecht vergessene Schnulze "Biskaya". Aber dann verströmt "Self" eine herzerreißende Wärme. Und Wärme ist doch, was uns fehlt, in diesen kalten Städten, in diesen erschreckend traurigen, kalten Städten.

(fis) - kulturnews.de



Unter Self [self] vermerkt das PONS-Großwörterbuch für Englisch und Deutsch als ersten Eintrag Ich beziehungsweise Selbst. So gesehen ein passender Titel für Kalkbrenners nunmehr dritten Langspieler, der wiederum bei BPitch Control erscheint. Denn der Berliner gewährt einen alles andere als oberflächlichen Blick in sein Innenleben, in seine Gefühlswelt.

Self, das bin ich, Paul Kalkbrenner. Im Gegensatz zu den Vorgängern "Superimpose" oder "Zeit", wirkt dieses Album insgesamt differenzierter. Von anderer Seite schon mal etwas irreführend als "Neo-Trance" betitelt, gibt sich Kalkbrenners Musik dezenter und zurückhaltender als zuvor, ohne jedoch den Techno-Kontext gänzlich verlassen zu wollen.

Natürlich, Flächen sind nach wie vor präsent, ein prägendes wie treibendes Element und gerade bei einem Stück wie "Since 77" im Verbund mit den wunderbaren Melodien Kalkbrenners unschlagbar. Auch wenn die Handbremse etwas angezogen bleibt, schieben Tracks wie das mit einem kölschen Schaffelbeat ausgestattete "The Grouch" oder "Press On" samt seiner wabernden Bassline.

Zugleich variieren die Tempi, so zeigen sich "Queer Fellow" und "Marbles" im ruhigeren Downbeat-Gewande. Frei nach dem Motto Subtilität statt voller Abfahrt offenbart sich nach und nach das schlummernde Talent von Paul Kalkbrenner: intelligent versteht er es, Emotionen zu schüren, ohne dabei platt oder gar pathetisch zu wirken. Wiederum sei "Marbles" als Beispiel angeführt, das einem mit einer flächendurchtränkten Epik nahe geht und zum weiten Abschweifen förmlich einlädt.

Feine Stimulanzien von Melancholie bieten der einleitende Appetizer "Page One", im Mittelteil "Page Two" und gegen Ende hin als Epilog "Page Three". Allesamt bewegende Akkordeon-Passagen im Stile eines Yann Tiersen, die als kleine Kapitel das Album gewissermaßen strukturieren, abrunden und "Self" als Ganzem sozusagen einen Hauch von Fronkraisch verleihen. Apropos Akkordeon: Man höre nur "Dockyard". Selten klang Techno derart liebevoll und romantisch, dass es einem warm ums Herz wird. Gefühle zu zeigen lohnt sich. Mit dieser Platte bildet Kalkbrenner das fehlende Bindeglied zwischen Superpitcher und Lawrence. Definitiv.

Gregory Britsch - laut.de



Unter Self vermerkt das PONS-Großwörterbuch für Englisch und Deutsch als ersten Eintrag Ich beziehungsweise Selbst. So gesehen ein passender Titel für Kalkbrenners nunmehr dritten Langspieler, der wiederum bei BPitch Control erscheint. Denn der Berliner gewährt einen alles andere als oberflächlichen Blick in sein Innenleben, in seine Gefühlswelt.

LastFM.de
 

 L y r i c s


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 M P 3   S a m p l e s


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